Brillentrends 2026/2027: Charakter zeigen statt Trends kopieren

Grosse Auswahl an Brillenfassungen von Markant, Robust bis Dezent und trotzdem Stabil!

Brillentrends 2026/2027: Charakter zeigen statt Trends kopieren

Welche Brillen trägt man 2026 und 2027? Die spannendere Frage lautet eigentlich: Welche Brille passt zu meinem Charakter?

Denn genau dort bewegt sich die aktuelle Brillenmode hin. Auf der internationalen Brillenmesse MIDO 2026 wurde Eyewear zunehmend als Ausdruck von Identität, Geschmack und persönlichem Stil präsentiert. Statt einer einzigen dominierenden Trendform stehen unterschiedliche Designs, Materialien und Stilwelten nebeneinander.

Das gefällt uns. Denn eine Brille sitzt mitten im Gesicht. Sie darf etwas über die Person erzählen, die sie trägt.

Charakterbrillen statt Einheitslook

2026 und mit Blick auf 2027 wird es individueller. Markante Acetatfassungen stehen neben transparenten Materialien, klare geometrische Linien neben weichen Rundungen, Retroelemente neben technisch konstruierten Fassungen.

Auch die internationale Independent-Eyewear-Szene zeigt diese Vielfalt: kräftige Volumen, skulpturale Formen, Oversize-Acetat und auffällige Statement-Modelle werden ebenso gezeigt wie reduzierte Designs.

Eine Brille muss deshalb nicht möglichst unauffällig sein. Sie kann bewusst Teil des persönlichen Stils werden.

Acetat zeigt 2026/2027 richtig Charakter

Besonders spannend entwickelt sich Acetat. Es geht längst nicht mehr einfach um «dick oder dünn».

Farbe, Transparenz, Tiefe und Struktur werden wichtiger. Für 2027 werden unter anderem mehrschichtige und marmorierte Acetate, Farbverläufe, transparente Crystal-Effekte, sichtbare Strukturen und stärker modellierte Fassungsprofile beschrieben.

Das sieht man auch bei unseren Kollektionen. Caroline Abram spielt stark mit Farbe und femininen Formen. l.a.Eyeworks darf eigenwillig und überraschend sein. KAOS kombiniert Farbe und ungewöhnliche Gestaltung, während CAZAL mit seinen unverkennbaren Formen ganz bewusst Präsenz zeigt.

Eine kräftigere Fassung kann dadurch sehr unterschiedlich wirken: elegant, extravagant, grafisch, verspielt oder cool.

Bordeaux, Havana, Ocker – und plötzlich Neon

Auch farblich werden 2026 und 2027 interessant.

Aktuell sind natürliche und warme Farbtöne, Havana und Crystal ebenso präsent wie bewusst gesetzte kräftigere Akzente. Für Frühjahr/Sommer 2027 nennt die Trendvorschau der MIDO unter anderem Burgunder, Erd- und Hauttöne, Senf und Ocker, gleichzeitig aber auch gesättigte Farben, Neon, irisierende Effekte und kräftige Transparenzen.

Das Entscheidende ist weniger, welche Farbe gerade «in» ist. Interessanter ist, was eine Farbe mit einem Gesicht macht.

Manchmal bringt ein warmes Rot plötzlich die Augen zum Leuchten. Ein kräftiges Grün kann überraschend harmonisch wirken. Ein transparentes Acetat gibt einer markanten Fassung Volumen, ohne im Gesicht schwer zu erscheinen.

Genau deshalb lohnt es sich, beim Probieren nicht nur zu Schwarz oder Havana zu greifen.

Geometrisch, Cateye, Panto oder Pilot?

Auch bei den Formen gibt es keinen Zwang zu einem bestimmten Look.

MIDO nennt für 2026 neu interpretierte Klassiker wie Pilot, Cateye, Panto und Navigator. Gleichzeitig zeigen aktuelle Kollektionen starke geometrische Linien und weichere Kurven nebeneinander.

Bei uns findet sich diese Bandbreite sehr schön wieder.

Eine CAZAL darf ein Statement sein. Eine TAVAT wirkt durch ihre Konstruktion und die technischen Details. Caroline Abram spielt mit femininen Linien und Farbe. l.a.Eyeworks geht bewusst eigene Wege.

Auf der anderen Seite stehen beispielsweise Lunor, FLEYE Copenhagen, ANNU, Prodesign Denmark oder Feller Frames mit jeweils ganz anderen Interpretationen von Design, Material und Leichtigkeit.

Es muss also nicht jeder dieselbe «Trendbrille» tragen.

Retro kommt – aber neu interpretiert

Die Vergangenheit bleibt eine Inspirationsquelle. Besonders Elemente der 80er- und 90er-Jahre tauchen in aktuellen Kollektionen wieder auf. Entscheidend ist, dass sie nicht einfach kopiert werden.

Für MIDO 2026 wurden beispielsweise Retro-Silhouetten mit veränderten Proportionen, kräftige geometrische Linien und weichere Kurven in modern verarbeitetem Acetat gezeigt.

Bei CAZAL gehört dieser Bezug zur eigenen Designgeschichte ohnehin zur DNA der Marke. Andere Labels greifen Retroelemente subtiler auf.

So kann eine Form vertraut wirken und trotzdem ausgesprochen modern aussehen.

Material darf man sehen und fühlen

Eine gute Fassung lebt nicht allein von ihrer Form.

Titan, hochwertiges Acetat, Edelstahl, 3D-gedruckte Materialien oder sogar Holz schaffen völlig unterschiedliche Looks und Tragegefühle. Auch Bio-Acetate, recycelte Materialien und leichte Metalle gehören laut MIDO zu den aktuellen Entwicklungen.

Deshalb haben wir bewusst sehr unterschiedliche Hersteller im Sortiment.

ANNU steht beispielsweise für moderne 3D-Fertigung und extrem leichte Konstruktionen. FLEYE Copenhagen arbeitet mit besonderen Materialkombinationen. Lunor verfolgt eine zeitlose, handwerklich geprägte Designsprache. Feller Frames bringt Schweizer Independent Design ins Sortiment.

Und bei Dominik Gasser aus Lungern entsteht aus Holz eine individuell gefertigte Schweizer Brille.

Das sind keine austauschbaren Produkte. Jede dieser Kollektionen hat ihren eigenen Charakter.

Independent Eyewear: lieber eigenständig als überall gleich

Genau deshalb suchen wir unsere Fassungen nicht nur nach bekannten Markennamen aus.

Wir mögen Hersteller und Designer mit einer eigenen Handschrift. Brillen, bei denen man erkennt, dass sich jemand Gedanken über Form, Farbe, Material und Konstruktion gemacht hat.

Zu unserem Sortiment gehören deshalb sehr unterschiedliche Labels wie Caroline Abram, l.a.Eyeworks, CAZAL, TAVAT, Lunor, FLEYE Copenhagen, ANNU, Feller Frames, Metro Eyewear, Prodesign Denmark, KAOS und Dominik Gasser.

Manche sind farbig. Manche extravagant. Manche technisch. Andere reduziert oder sehr leicht.

Gerade diese Mischung macht es möglich, eine Fassung nicht nach einem vorgegebenen Trend, sondern nach der Person auszuwählen.

Was zeichnet sich für 2027 ab?

Für Frühjahr/Sommer 2027 beschreibt die MIDO vier unterschiedliche Stilrichtungen. Darunter finden sich klare Geometrien und nostalgische Einflüsse ebenso wie kräftige Transparenzen und kompakte Volumen, marmorierte und beinahe fossil wirkende Acetate sowie eine ruhigere Gegenbewegung mit milchigen Transparenzen und leichteren Formen.

Das bedeutet vor allem eines: Auch 2027 wird nicht alles gleich aussehen.

Und genau das finden wir spannend.

Welche Charakterbrille passt zu mir?

Eine Fassung kann auf dem Tisch wunderschön aussehen und im Gesicht trotzdem nicht funktionieren. Umgekehrt passiert bei uns immer wieder etwas anderes: Eine Kundin oder ein Kunde probiert eine Brille an, die zunächst gar nicht in die engere Wahl gekommen wäre – und plötzlich stimmt alles.

Denn bei einer guten Brillenberatung geht es um mehr als Trends.

Gesichtsform, Proportionen, Augenabstand, Nasenform, Haut- und Haarfarbe, Korrektur, Brillengläser und persönlicher Stil müssen zusammenspielen. Vor allem aber muss man sich mit seiner neuen Brille wohlfühlen.

Deshalb darf ausprobiert werden.

Elegant oder extravagant. Farbe oder Havana. Holz oder Titan. Gross und markant oder leichter und zurückhaltender.

Wir beraten bei der Suche nach einer Charakterbrille, die gefällt, zum Gesicht passt und sich auch nach vielen Stunden noch richtig anfühlt.

Denn 2026 und 2027 ist nicht die eine Brille modern.

Modern ist eine Brille mit Charakter – und am besten mit dem eigenen.

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